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Jupiter

Sonne,Mond,Planeten > Jupiter

Um ein Jupiter Erfolgserlebnis zu haben, müssen wir ihn erst einmal finden. Ob Jupiter überhaupt gerade Zeit für Sie hat, entnehmen Sie bitte seinem Terminkalender im Jahrbuch „Das Himmelsjahr XXXX (jeweiliges Jahr)“ oder dem Internet. Dort ist auch sein Standort in Bezug auf die Sterne vermerkt.


Jupiter im Fernglas ca. 20 fach


Wie alle Planeten, können Sie Jupiter recht einfach von irgendwelchen Sternen unterscheiden. Denn im Gegensatz zu ihnen flimmern und funkeln die Planeten nicht, sondern leuchten ruhig und gleichmäßig.



07.12.2012 - der helle Punkt ist Jupiter (hier im Sternbild Stier)

Spätestens beim Anblick im Fernrohr haben Sie dann restlos Gewissheit: Die relativ nahen und großen Planeten erscheinen scheibchenförmig, wohingegen selbst der allernächste Stern Proxima Centauri, so weit entfernt ist, dass er selbst im größten Teleskop der Welt nur ein Lichtpünktchen ist..Bereits in einem kleinen Fernrohr mit 60mm Öffnung können Sie außer der Abplattung der Jupiterkugel (wie ein Fußball wo man sich drauf gesetzt hat) auch großflächige Strukturen in Jupiters Wolkenhülle wahrnehmen: Bei guter Luftruhe entdecken Sie im Äquatorbereich zwei waagerecht verlaufende dunkle Bänder.


Jupiter mit Mond Io - so Detailreich gehts es nur fotografisch...


Schon bei schwacher Vergrößerung fallen Ihnen nahe dem Planeten die vier Jupitermonde auf. Ihre Stellung verändert sich von Stunde zu Stunde merklich, so daß oft vom Tanz der Jupitermonde gesprochen wird. Wenn Sie weniger als 4 Monde sehen, so mag es daran liegen, daß ein Mond vor oder hinter der Jupiterscheibe verschwunden ist. Ab einer Öffnung von mindestens 80mm kann man auch eine Sonnenfinsternis auf dem Jupiter verfolgen. Dann zieht ein kleiner tiefschwarzer, runder Schatten über die Wolkenhülle des Planeten. Manchmal gerät ein Mond selbst in den Jupiterschatten und verschwindet innerhalb von Minuten.


Jupiter mit 2 Monden und einem Mondschatten im Jahr 2012

Ab 100 mm Öffnung können Sie einige Strukturen in der Wolkenhülle erkennen. Manchmal erkennt man mit einem Blaufilter im Okular auch den „GRF“ den großen roten Fleck. Hier ist etwas Glück nötig, weil der Fleck aufgrund der schnellen Rotation des Planeten nur alle 10 Stunden für jeweils 4 Stunden sichtbar ist. Man darf aber nicht zu viel erwarten, es handelt sich mehr um ein blaßgelbes Ei als einen roten, kräftigen Fleck.


 
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